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Expertenteam

Unsere Experten sind beratend für die Bottwartal-Marathon GbR zuständig. Im einzelnenen können Sie diese auf diversen Veranstaltungen und Trainingsläufen kennen lernen und
haben dann auch Gelegenheit Fragen direkt an die Experten zu stellen.
So waren z.B. Michael Sommer, Günter Gräther und vor allem Rolf Büttner im Vorfeld für die
Streckenplanung zuständig und beraten gerne die Läufer, wenn Fragen im Bereich Langstreckenläufe aufkommen.
Im Bereich Präventation, Läufergymnastik und Reha erhalten Sie Tipps vom erfahrenen
Mittelstreckenläufer Jürgen Siegele und seinem Rehateam.
Rolf Büttner

Seniorenmittelstreckenläufer der deutschen Spitzenklasse Bottwartal-Marathon Streckenexperte
Spät, aber nicht zu spät, begann Rolf Büttner mit seiner Läufer- karriere. Im zarten Alter von 49 Jahren startete, der bis zu diesem Zeitpunkt reine Hobbyläufer und frühere Radrennfahrer,
auf Anraten seiner Kinder bei seinem ersten 1500 m Rennen auf einer Tartanbahn und hatte sogleich ein Erfolgserlebnis: Zur Qualifikation für die Deutschen Seniorenmeisterschaften fehlten
gerade mal drei Sekunden. Da war sein Ehrgeiz geweckt.
Motiviert durch seine Kinder und trainiert von seiner Frau begann er intensiv und planmäßig zu trainieren. Da ließen die Erfolge
nicht lange auf sich warten. Seit er der Alterklasse M 50 angehört wurde Rolf Büttner viermal Württembergischer Seniorenmeister über die 800 bzw. 1500 m. Bei Deutschen Seniorenmeisterschaf-
ten holte er sich zweimal die Bronzemedaille über 800 m. Im Sommer des Jahres 2002 waren in Potsdam die Senioren- Europameisterschaften. Hierbei belegte er im Endlauf über 800 m den 7. Platz.
Das absolute Highlight in seiner sportlichen Karriere war jedoch die Teilnahme an den Seniorenweltmeisterschaften in Puerto Rico im Sommer 2003. Platz 6 über die 800 m, Platz 4 über die 1500 m und aufgrund seiner guten
Vorlaufleistung wurde er für die deutsche 4 x 400 m Staffel nominiert, bei der er als Schlussläufer den 5. Platz erkämpfte.
Als Mitglied des TGV Beilstein, aktiver Gemeinderat der Stadt Beilstein und im Hauptberuf
Technischer Lehrer, war Rolf Büttner von Beginn an im Kernteam des Bottwartal-Marathons und war für die Streckenführung verantwortlich.
Günter Gräther

International erfahrener Ausdauerathlet aus Gronau
Seine ersten sportlichen Erfolg feierte Günter als Kunstradfahrer. 1968 wurde er Deutscher Meister im 4er Kunstradfahren.
In den 70er Jahren entdeckte er seine Liebe zum Ausdauersport.
Von 1978-1981 nahm er z.B. an einer Versuchsreihe “Ausdauer- sportler leben länger” von der Uni Tübingen teil. Über den Marathon kamen später auch 100 km Läufe dazu.
Aber nicht nur Laufwettbwerbe haben es ihm angetan. Vor allem bei Wettbwerben im Duathlon und Triathlon feierte Günther Gräter später Erfolge in seiner Altersklasse. So wurde er 1994
Europameister in Vuokatti Finnland und belegt im selben Jahr den 4. Platz bei den Weltmeisterschaften im Triathlon in Hobart Australien.
Im Juni 1999 kam dann der Schock für Günter Gräther. Beim Sprinttriathlon in Salach erlitt er aus unerklärlichen Gründen einen Herzinfarkt. Dies wurde erst später bei einer Unter-
suchung festgestellt. Günter hatte den Triathlon noch zu Ende gemacht, obwohl er sich während des Wettkampfes schlecht fühlte. Doch in all den Jahren zuvor hatte er seine
Wettkämpfe immer beendet. So kämpfte er sich auch an diesem Tag ins Ziel, ohne zu Wissen, dass später diese niederschmetternde Diagnose festgestellt werden sollte.
Nach einem langsam Aufbau bestritt er Ende 2000 seinen ersten Triathlon. Bis heute hat Günter Gräther wieder an über 40 Wettbewerben im Laufen, Duathlon, Triathlon (viele Klassensiege) teilgenommen.
Sein Ziel für 2004 ist der 1. Bottwartal-Marathon!
Dr. Jürgen Siegele

Spitzenläufer über die Mittelstrecken aus Großbottwar
Therapeut der deutschen Leichtatlethik-Nationalmannschaft
Dr. Jürgen Siegele ist der Besitzer des Therapie und Rehazentrum Bottwartal. Als ehemaliger dt. Spitzenläufer hat er sich nach
immer wieder auftretenden Verletzungen zum Beruf des Physiotherapeuten entschieden. In jahrelangen Fort- und Weiterbildungen von mehr als insgesamt 2000 Stunden hat er sich ein hohes Niveau an Fähigkeiten und Fertigkeiten
angeeignet. Patienten haben dies schnell erkannt, was sich in der hohen Frequentierung schnell zeigte. Aufgrund der hohen Qualifikation und Nachfrage wurde 1998 das Therapie- und Rehazentrum Bottwartal erbaut.
So nehmen auch Spitzensportler gerne einen langen Fahrtweg in Kauf, um im Therapie- und Rehazentrum therapiert zu werden. Der Olympiasieger über 800 m Nils Schumann,
Olympiasieger über 5000 m Dieter Baumann, Halleneuropameister über 3000 m Kim Bauermeister und die Handball BW-Oberliga Mannschaft des SKV Oberstenfeld, um nur einige zu nennen.
Auch bei Sportevents und Trainingslagern wird Dr. Jürgen Siegele immer wieder angefordert. So ist Dr. Jürgen Siegele der offizielle Therapeut der deutschen Leichtathletik - Nationalmannschaft für die Mittel- und Langstrecke.
www.therapie-reha-jsiegele.de
Michael Sommer

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Michael Sommer 2002: Halbmarathonsieger beim Oberstenfelder Ortslauf.
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Weltklasseläufer im Ultramarathon aus Oberstenfeld
Michael Sommer gilt in Fachkreisen als einer der weltbesten Finisher im 100km-Lauf. Konstante Leistungen, die er wie kein anderer seit vielen Jahren abliefert, machten ihn zum verläss-
lichsten Athleten der deutschen 100 km Nationalmannschaft. Kaum einer beherrscht die Kunst, die aktuelle Leistungsfähigkeit so präzise einzuschätzen und entsprechend angemessen sein
Ziel zu stecken und die Vorgabe einzuhalten. Basis dafür ist seine große Wettkamp- ferfahrung und die akribische Analyse seiner Rennen.
Nachdem er bereits sechsmal ohne Erfolg versucht hatte,
Marathon unter 2:30 h zu laufen, entschloss er sich 1992 bei den Süddeutschen 100 km-Meisterschaften in Pfalzgrafenweiler teilzunehmen. In Folge des vermehrten Trainings wurde er dann
auch über Marathon schneller. Sein Debüt schaffte er in 7:33 h. Dabei irritierte er etwas Heinz Hüglin, als er ihm bis Km 80 auf den Fersen blieb, dann aber nichts mehr in petto hatte. Über
7:10 h verbesserte er sich bereits beim dritten Start auf 6:50 h.
Die Erfolgsserie des mehrfachen Deutschen Meisters Heinz Hüglin hat Michael Sommer durch seine eigene Sportkarriere immer
begleitet. Es sind die Serien an denen man sich motiviert, wenn Bestzeiten kaum mehr zu erwarten sind. Auch Umstellungen des Trainings helfen, die Langeweile zu vertreiben. Er trainiert jetzt
oft in der Mittagspause. Sein Ausdauertalent geht einher mit einer hohen Grundschnelligkeit. Ideale Voraussetzungen für Distanzen von Marathon bis 100 Kilometer.
Regeneration heißt das Zauberwort seines Erfolgs. Meist trainiert er am Wochenende gar nicht. Er hat immer 1-2 Ruhetage in der Woche, die der Familie gehören. Mit etwa 80 bis 100
Kilometer Trainingsumfang in der Woche, liegt er deutlich hinter den fleißigen Konkurrenten zurück. Es gibt auch Wochen mit 40 Km und vier lauffreien Tagen, allerdings auch Ausreißer
nach oben mit 130 Km. Noch nie hatte er ernsthafte Verletzungen. Er trainiert nicht nach Plan, befolgt aber Prinzipien: Einem Tag Belastung, folgt immer ein Tag Ruhe oder ruhiges
Training. Das Grundtraining sind 11 Kilometer auf einer hügligen Runde, oft knapp unter 44 Minuten. Manchmal läuft er auch 25 Km in etwa 2 Stunden. Tempoläufe macht er nur, wenn
der Affe Zucker braucht, also nie ohne Lust dazu zu haben. Kurzum - kaum. Erstmals probiert hat er in diesem Jahr lange Einheiten von vier bis sechs Stunden. Interessant, seine
Variante diese von irgendwo zu starten und als Punkt-zu-Punkt-Strecke nach Hause zu laufen. Verpflegung kauft er sich unterwegs...
Das gesamte Portrait über Michael Sommer, sowie Infos zu anderen Läuferpersönlichkeiten
im Internet unter:
www.laufreport.de
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