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Acht Vereine, fünf Kommunen und eine Kellerei wollen 2004 den 1. Bottwartal-Marathon veranstalten
Bottwartäler im Marathonfieber
Von Olaf Kubasik
Er ist im Stress an diesem Montagabend. Es ist kurz nach 18 Uhr. Und gerade eben erst ist Harald Helber von der Arbeit nach Hause gekommen. Aus Stuttgart, wo der 45-jährige Mathematiker bei der
Allianz-Versicherung in der EDV tätig ist. Aber Zeit zum Entspannen in den eigenen vier Wänden in Oberstenfeld-Gronau hat er nicht. Denn das Ehrenamt ruft: Acht Vereine und fünf Kommunen wollen im Oktober 2004 den 1. Bottwartal-Marathon
veranstalten. Und das bedarf eines hohen organisatorischen Aufwandes und einer langfristigen Vorbereitung. Auch für Helber, der für die Öffentlichkeitsarbeit und das Sponsoring zuständig ist.
Fünf bis zehn Stunden pro Woche opfert Harald Helber dem anstehenden Sport-Event. Bereits jetzt - knapp eineinhalb Jahre, bevor der Marathon überhaupt stattfindet. „Meine Familie ist davon natürlich nicht so
begeistert", sagten Aber das Ergebnis, „eine Laufveranstaltung für Nord-Württemberg", solle dann letztlich für alle Mühen entschädigen. Mit wie vielen Teilnehmern rechnet Helber bei der Erstauflage? „Wir sind vorsichtig in der
Kalkulation - deswegen gehen wir nur von 500 bis 1.000 Läufern aus."
Aber bis endlich alles steht, vergeht noch viel Zeit. Harald Helber berichtet: „Wir haben gerade erst die Marathon-Nordstrecke ausgearbeitet, jetzt müssen wir an der Südstrecke feilen." Eines kann das Mitglied des SKV Oberstenfeld
aber schon jetzt sagen: „Der Bottwartal-Marathon wird längst nicht so hügelig wie der Heilbronner Trollinger-Marathon." Schätzungsweise 40 bis 50 Höhenmeter gelte es zu überwinden. Wird er dabei selbst seine Laufschuhe schnüren,
wenn's so weit ist? „Nein sagt Helber schmunzelnd, „ich bin als ehemaliger Handballer nicht unbedingt ein Langstreckenläufer."
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